Kleines Medizin-Lexikon

 D 
 


Diabetes mellitus

Die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) ist eine Erkrankung des Insulin- und Zuckerstoffwechsels. Der Name "honigsüßer Durchfluss" stammt von der Tatsache, dass der Urin von Patienten mit einer unbehandelten Zuckererkrankung süß schmeckt und so früher die Erkrankung diagnostiziert wurde. Man unterteilt die Zuckerkrankheit im Wesentlichen in zwei Formen: Eine im Jugend- oder Jungerwachsenenalter beginnende Variante, welche die Gabe von Insulin notwendig macht. Außerdem gibt es eine im Alter erworbene Form, bei der zu Beginn häufig auf die Gabe von Insulin verzichtet werden kann. Im Verlauf wird jedoch nicht selten auch bei der "Altersdiabetes" eine Insulingabe notwendig. Die Zahl der an der Zuckerkrankheit leidenden Menschen nimmt immer weiter zu. Bei der jugendlichen Form gibt es eine familiäre Belastung als Hinweis auf eine Autoimmunkrankheit, bei der im Körper Antikörper gegen eigene Zellen entstehen. Sie zerstören die Zellen, welche Insulin bilden.
Bei der im Alter erworbenen Diabetes mellitus spielen Veranlagung, ein zu hohes Körpergewicht, übermäßige Nahrungsaufnahme und Bewegungsmangel eine große Rolle. Diese Form wird als Folge des zunehmenden Wohlstands und der Überernährung angesehen.

Disaccharide
Disaccharide sind Zucker, die aus zwei Molekülen Monosaccharid bestehen. Rübenzucker ist ein Disaccharid; er wird enzymatisch in seine Bestandteile Glukose (Traubenzucker) und Fructose (Fruchtzucker) gespalten.

DNS
DNS ist die Abkürzung für Desoxyribonucleinsäure, die Erbsubstanz bei Menschen, Tieren und Pflanzen.


Diese Seite wird ständig ergänzt.
Sollten Sie Begriffe suchen, jedoch hier nicht finden, empfehlen wir die Suche bei Wikipedia.

 
Seite ausdrucken zurück nach oben
© Köhler Pharma GmbH • Alsbach • 2017 • www.koehler-pharma.de
Köhler Pharma
 Elements of Life
       Mineralstoffe    
 Mengenelemente 
   Spurenelemente     Hydrophile 
   Vitamine  
   Lipophile 
 Vitamine  
Elemente des Lebens