Sport

SPORT IST GESUND

Bluthochdruck, Koronare Herzerkrankungen und Herzschwäche sind in Industrieländern die häufigste Todesursache. Die Gefäße im menschlichen Körper verlieren bereits ab dem 20. Lebensjahr ihre Elastizität und verengen sich fortschreitend.
Dem entgegen wirkt regelmäßiges moderates Körpertraining. Es beeinflusst den Blutdruck positiv, senkt das Cholesterin im Blut und trägt zur Spannkraft der Gefäße bei.
Damit Sport Herz-Kreislauf-Erkrankungen effektiv vorbeugt oder ausgleicht, muss er vor allem beständig mindestens Zwei Mal wöchentlich, besser alle zwei Tage, etwa 30 Minuten lang, betrieben werden. Tägliche Spaziergänge von mindestens einer halben Stunde sind bereits ein guter Anfang. Entscheidend sind dabei nicht Höchstleistungen sondern gleichmäßige Belastungs- und Entspannungsphasen. Der Herzschlag soll dabei auf über 100 Schläge in der Minute steigen. Optimal für Herz und Kreislauf ist ein Pulswert von 50 - 60% des Maximums. Dieser maximale Wert liegt bei 226 Schlägen in der Minute abzüglich des Lebensalters, z.B. liegt er im Alter von 36 Jahren bei 190. Während des Trainings soll der Sportler noch in der Lage sein mit den Kameraden zu reden. Nach der Belastungsphase sinkt die Herzfrequenz bei Trainierten in wenigen Minuten (30 Schläge in der ersten Minute) zurück auf die normale mittlere Frequenz von etwa 70 Schlägen minütlich. Bei Sportanfängern dauert dieses Absinken zunächst etwas länger. Durch regelmäßiges Training reagiert das Herz schneller auf Anstrengung und Entlastung. Bereits nach etwa zwei Wochen hat sich der Körper an den Sport gewöhnt und er wird als weniger anstrengend empfunden. Bis dieser Zustand erreicht ist, gilt es die Belastung zu drosseln, wenn man aus der Puste kommt, das Niveau dann aber langsam und konsequent zu steigern.

Gesunder Sport sollte möglichst im Freien getrieben werden um frische Luft zu tanken und möglichst viel Sonne, für den Knochenaufbau durch die Produktion von Vitamin D, einzu- fangen. Die Kleidung sollte dabei bequem und atmungsaktiv sein. Um großem Schwitzen und Verkühlungen entgegen zu wirken eignet sich der "Zwiebellook" (mehrere Bekleidungs- schichten über einander, die bei Bedarf abgelegt werden können).
Bei der Wahl der Sportart sollte man zu dem darauf achten, dass diese Gelenk schonend ist.

Sport erhöht das Körperbewusstsein und baut Stresshormone ab. Fortwährend trainierte Körper schütten beim Ausüben der Sportart außerdem Endorphine (Glückhormone) aus.
Nach etwa 20 Minuten Training beginnt die Verbrennung von Körperfett. So strafft Sport nicht nur das Gewebe, sondern trägt auch zur Gewichtsreduktion bei. Sport beeinflusst außerdem nachweislich die Blutzuckerwerte.
Auch auf das Immunsystem kann Sport positive Auswirkungen haben. Dazu muss er nicht nur regelmäßig sondern auch mit gleichmäßiger leichter Anstrengung betrieben werden. Leistungssport schwächt eher die körpereigene Abwehr.

Wer fast täglich eine halbe Stunde moderat trainiert schützt und stärkt bewiesenermaßen seine Gesundheit.

 
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Bildquelle: bruno
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